In die Version 2012 sind mehrere Routing Verbesserungen eingeflossen. Besonders erwähnenswert ist die "Biegemethode" für die Kanalführung. Durch die Biegemethode und einstellbare Bogenwinkel können bei der Kanalführung Hindernisse wie Wände, Stützen oder Unterzüge noch besser umfahren werden. Die neuen Einstellungen der Biegemethode sind: Bogen, Versatz und Übergang-Versatz. Vorerst funktionieren sie jedoch nur im horizontalen Routing. Alternativ kann der Befehl: Dienstprogramm für Übergänge benutzt werden. Bei diesem Befehl funktioniert sowohl das vertikale als auch das horizontale Routing. Damit ist es möglich, versetzte Kanäle, Rohre, ovale Rohre und Kanalkomponenten wie BRK oder SD miteinander zu verbinden. Der Querschnitt spielt hier keine Rolle. MFL -> Register Start -> Gruppe Erstellen 
Voreinstellungen In den Routing-Voreinstellungen wurden zusätzliche Komponenten eingebaut: 2x Bogen und 3x Übergang MFL -> Register Verwalten -> Gruppe Stil und Darstellung -> Stil-Manager 
Lüftung-Objekte -> Luftkanal/-rohr - Bauteil-Routing-Voreinstellung 
Je nach „Bogen-Layout-Optionen“ werden unterschiedliche Bögen eingebaut. Bogen Winkel Übergang, Bogen gefast oder Bogen mit Übergang. Routing Die Funktionen, Parameter und Routing-Einstellungen werden zentral in der AutoCAD Eigenschaften-Palette vollzogen. Eine Etage oder ein Übergang kann durch drei unterschiedliche Biegeformen konstruiert werden: - Bogen - Versatz - Übergang-Versatz  Versatz Bei dieser Biegungsmethode handelt es sich um einen horizontalen Versatz, bei dem der Kanalquerschnitt erhalten bleibt.  Übergang-Versatz Mit dieser Biegungsmethode kann bei wechselndem Kanalquerschnitt der horizontale Versatz konstruiert werden. Nachdem Sie mit der Kanalführung begonnen haben, wählen Sie einfach in der Eigenschaftenpalette die gewünschte Biegungsmethode und ändern Sie den Kanalquerschnitt.  Anschließend bestimmen Sie mit einem Klick in die Zeichnung den entsprechenden Endpunkt des Übergangs. Das Bauteil wird dann automatisch entsprechend erstellt.   Etage Eine Etage wird mit der gleichen Vorgehensweise erstellt. Im oberen Beispiel wurde ein Übergangsstück mit einem gleichzeitigen Versatz in der Waagerechten (e-Maß) konstruiert. Soll ein Versatz in der Vertikalen (f-Maß) erfolgen, so benötigt AutoCAD MEP die entsprechende Höhenänderung. 1. Konstruktion in der Draufsicht Dies kann entweder durch die Änderung des f-Maßes in der Eigenschaftenpalette beeinflusst werden oder durch Konstruktion des Teiles in einer Ansicht oder einem Schnitt.  Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus:   2. Konstruktion in der Seitenansicht Bei der Konstruktion des Teiles in einer Ansicht wird in der Zeichnung mit einem Klick (Kompass -> Ebene wechseln) der Endpunkt bestimmt und der Übergang wird dadurch konstruiert.  Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus:   3. Verbinden von zwei Kanälen, Rohren usw. Eine andere Möglichkeit ist das Verbinden von zwei vorhandenen Kanälen. Da hier durch den zweiten Kanal der Endpunkt schon feststeht und dieser natürlich auch in der Draufsicht durch Anklicken bestimmt werden kann, kann diese Methode z.B. auch in der Draufsicht angewendet werden. In der Eigenschaftenpalette muss als Biegeform Übergang-Versatz eingestellt werden. Hierfür einfach auf das "+" bei einem Kanal klicken  und anschließend auf den Anschlusspunkt des zweiten Luftkanals.
 Hier wieder das Ergebnis:
  Mit dieser Methode kann ein horizontalen, wie auch ein vertikalen Versatz erstellt werden. |