Revit im Modulbau

Revit setzt den Modulbau gekonnt in Szene

Algeco konzipiert und visualisiert individuelle Modulbaulösungen mit Architektursoftware von Autodesk

Jeder hat sie schon mal irgendwo gesehen, die Algeco-Container. Auf Großbaustellen sind sie – oft neben- und übereinander zu einem ganzen Bürotrakt gruppiert – ebenso zu finden wie als temporäre Schalterhalle beim Umbau der Stadtsparkasse. Die meisten dieser mobilen Einheiten, die auch gerne als Präsentationsraum auf Messen, als Werkstatt oder sogar als ganze Laboranlage genutzt werden, mieten die Kunden bei Algeco. Rund zehn Prozent entscheiden sich allerdings für die dauerhafte Nutzung und kaufen eine Modulbaulösung bei dem Unternehmen, das seinen deutschen und europäischen Hauptsitz in Kehl am Rhein hat. Unter der Regie der Algeco Scotsman-Gruppe, zu der die Kehler Spezialisten seit Beginn der neunziger Jahre gehören, zählt man im Bereich Containerbau weltweit zu den Marktführern.

Von einem Festbau kaum zu unterscheiden

Wer sich für den Kauf entscheidet, kann bei Algeco unter noch individuelleren Lösungen wählen, bis hin zur repräsentativen Architektur in Modulbauweise, die auf den ersten Blick von einem Festbau kaum zu unterscheiden ist. Und hier kommt das Modulbau-Team von Daniel Schröder von der Algeco-Niederlassung in Neuss ins Spiel, wo man auf Basis von Individualmodulen auch sehr spezielle Kundenwünsche in innovative Gebäudelösungen umsetzt. „Die Individualmodule setzen uns bei den Gestaltungsmöglichkeiten so gut wie keine Grenzen“, erklärt der Bautechniker  und Technische Betriebswirt Daniel Schröder, der zusammen mit seinem Kollegen und Architekten Martin Petermann in Neuss für Entwurf und Detailplanung zuständig ist. „Wenn wir ein Gebäude erstellen, dann ist weder von innen noch von außen erkennbar, dass es sich um einen Modulbau handelt.“

 

Kundenwünsche noch schneller umsetzen

Seit etwa einem Jahr wird am Standort Neuss an zwei Arbeitsplätzen mit Autodesk Revit Architecture komplett in 3D gearbeitet, und seit vielen Jahren schon in 2D mit AutoCAD Architecture, was bei einigen Aufgaben immer noch zum Einsatz kommt. Martin Petermann: „Im Modulbau stehen wir täglich vor der Aufgabe, dass wir schnell Entwürfe präsentieren müssen. Bei einem normalen Projekt aus dem Bereich Modulbau sollte so etwas nicht länger als drei, vier Tage dauern.“ Denn spätestens dann möchte der Kunde beziehungsweise der ihn betreuende Außendienst erste Ergebnisse sehen, die als PDF zur Verfügung gestellt werden. „Vor diesem Hintergrund haben wir nach einem Tool gesucht, mit dem wir nicht nur schneller und flexibler als bisher arbeiten können, sondern sich auch Kundenwünsche unkompliziert einarbeiten lassen und der geänderte Entwurf sofort und ohne Umwege wie Rendern als Foto exportiert werden kann“, erklärt Daniel Schröder die vor einem Jahr getroffene Entscheidung zu Gunsten von Revit. Zwar wurden in Neuss zuvor auch schon mit AutoCAD fotorealistische 3D-Entwürfe erzeugt, allerdings nicht direkt, sondern über Autodesk Architectural Desktop, was gegenüber Revit aber bedeutend aufwändiger war.

Jedes Projekt beginnt quasi bei Null

Ein Projekt beginnt normalerweise so, dass von einem Außendienstmitarbeiter oder vom Kunden eine mehr oder weniger detaillierte Anfrage eintrifft. Manchmal gibt es nur recht allgemeine Angaben wie Verwendungszweck,  Anzahl der Räume oder die ungefähre Gebäudegröße. Andere Kunden wiederum liefern sehr detaillierte Vorgaben bis hin zur Außenfassade, Deckenverkleidung oder Fenstergröße. Häufig sind auch Architekten beteiligt, an deren Entwürfen und Vorgaben sich orientiert werden muss. „Wir beginnen praktisch immer bei Null, machen unsere Entwürfe und ändern diese oft noch mehrmals, eben bis der Kunde sagt, so kann ich mir das vorstellen“, erklärt Martin Petermann den Ablauf. Auf dieser Basis wird dann ein Angebot erstellt. Erteilt der Kunde den Auftrag, das kann noch am gleichen Tag sein oder manchmal erst nach Wochen oder Monaten, folgt die Detail- und Ausführungsplanung. Anschließend gehen alle Unterlagen in das Fertigungswerk, wo die Individualmodule produziert, zusammengestellt und an die Baustelle geliefert werden. So entstehen bei Algeco Bürogebäude für die Industrie, Schulen oder wie dieses vor kurzem in Köln abgeschlossene Projekt: der zweigeschossige Kindergarten „My-Dagis“ für drei Gruppen, mit aufwändiger Holzfassade und großen Fensterfronten. Martin Petermann: “Von der Auftragsvergabe bis zur Fertigstellung hatten wir hier als Zeitvorgabe sechs Wochen. Und das haben wir termingerecht geschafft.“

Individualschulung durch MuM half beim Umstieg

Auch auf die Zusammenarbeit mit Mensch und Maschine möchte man bei Algeco in Neuss nicht mehr verzichten. Dabei entstand der Kontakt eher zufällig, als Daniel Schröder von seinem Chef das Okay erhielt, sich nach einem neuen 3D-CAD-System umzusehen. „Im Internet stieß ich beim Suchen auf ‚Mensch und Maschine‘ und nahm Kontakt auf.“ Robert Rogmans von der MuM acadGraph-Geschäftsstelle in Düsseldorf kam nach Neuss und präsentierte Revit Architecture in allen Details. „Die sehr gute Präsentation von Herrn Rogmans, die durchdachten Funktionen sowie die unkomplizierte Bedienung von Revit hat dann die Entscheidung sehr leicht gemacht“, sagt Daniel Schröder und weist in diesem Zusammenhang auch auf die dreitägige Individualschulung durch MuM acadGraph hin, „die für uns ideal war, weil wir an realen Projekten arbeiten konnten und der Trainer uns beispielsweise dabei half, in Revit einzelne Familien aufzubauen.“ Trotz vieler Schulungsvideos, die in Neuss ebenfalls eifrig genutzt wurden und werden, „hätte ohne die Individualschulung der Umstieg auf Revit nicht so reibungslos geklappt“.

Fazit

Von dem Schritt, auf Autodesk Revit Architecture umzusteigen, ist man in Neuss nach wie vor überzeugt. Auch deshalb, weil die Fehlerquote gesunken ist, beispielsweise bei den Änderungen. „Seit dem Umstieg auf 3D gibt es hier jetzt weniger Folgefehler. Wenn ich eine Fenstergröße ändere, wirkt sich das gleich auch in den Ansichten aus.“ Ein weiteres großes Plus von Revit sind die verbesserten Präsentationsmöglichkeiten. Hierzu soll demnächst auch der Einsatz des 3D-Visualisierungs- und Animationsprogramms 3ds Max beitragen, das neben Revit, AutoCAD und weiterer Software Bestandteil der von Algeco angeschafften Autodesk Design Suite Premium ist. „In 3ds Max arbeiten wir uns gerade ein und wollen auch hier, wenn es die Zeit zulässt, bei MuM noch eine oder zwei Schulungen machen.“ Dass man sich mit diesem Thema auf dem richtigen Kurs befindet, sei jetzt schon klar  erkennbar, sagt Daniel Schröder: „Dank der durch Revit wesentlich verbesserten Präsentationsqualitäten ist unser Umsatz im Bereich Modulbau bereits deutlich angestiegen.“

Im individuellen Modulbau kommt man schnell zur Sache. Die Zeit vom Beginn der Planung bis zur Schlüsselübergabe beträgt nicht Monate oder Jahre, sondern häufig nur wenige Wochen. Um noch schneller auf individuelle Wünsche eingehen und Entwürfe noch besser präsentieren zu können, hat sich Algeco am Standort Neuss für Autodesk Revit Architecture entschieden.

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