Floating Homes - Schwimmende Häuser

Eiswerder Insel im Spandauer See, Berlin

Das Projektentwicklungsteam Clement + Architekten Förster Trabitzsch hat bei dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb der Wasserstadt GmbH in Berlin für ihren Entwurf den 1. Platz erhalten.

Das städtebauliche Konzept sieht eine, unter städtebaulichen und landschaftsräumlichen Aspekten, versetzte Anordnung in Form von Clustern vor. Dadurch wird einerseits ein offener Blick über das Wasser ermöglicht, andererseits entstehen geschützte Zwischenzonen, die als Segelboothäfen oder schwimmende Gärten gestaltet werden.

Die Floating Homes sind untereinander durch schwimmende Steganlagen verbunden, so dass eine Anbindung an die bestehende Uferzone nur punktuell erfolgen muss. Die Uferkante kann in ihrer natürlichen Form bestehen bleiben. Sämtliche erforderlichen Versorgungseinrichtungen sowie der ruhende Verkehr liegen 50 m vom Ufer entfernt.

Die Grundstruktur bilden zwei licht-durchflutete Wohnschalen, die einen zentralen Erschließungskern umhüllen. Er besteht aus Stahlbeton und beinhaltet die Versorgungs- und Rückzugsbereiche der Bewohner. Die Schalen sind als vorgefertigte Stahlkonstruktionen mit einer äußeren Hülle aus Metall oder GFK ausgebildet. Die Bodenbeläge und der feststehende Sonnenschutz sind aus Holz.

Die schwimmende Basis bildet ein von Clement Yacht Harbour Systems entwickeltes und weltweit eingesetztes Pontonsystem aus Stahlbeton.

Vielfältige Nutzungsvarianten bieten die flexibel veränder- und erweiterbaren Grundrisse. Eine horizontale Teilung wird beispielsweise durch die Außentreppe ermöglicht. Die Basisebene kann als separate Einheit genutzt werden. Die modulare Bauweise und die Grundrissplanung ermöglichen größte Flexibilität und Anpassung an sich verändernde Lebensphasen.

Zur Aufbereitung der Abwässer wird eine biologische 3-Kammerkläranlage eingesetzt, die sich im Ponton oder am Festland befindet. Die Heizung und Warmwasserversorgung erfolgt über eine dezentrale Holzpelettheizung in den Häusern, bzw. durch ein Blockheizkraftwerk an Land.

Die architektonische Gestaltung der Gebäude, die sich in ihrer amphibischen Gesamtform in Verbidung mit den gewählten Materialien, vom üblichen Haus absetzt, wurde als sehr gelungen empfunden.
(Zitat der Jury Wasserstadt GmbH Berlin)

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