Tipp des Monats

Advance Steel 2020

Verbindungen speichern

Bei der Stahlbaudetaillierung ist Geschwindigkeit bei der Konstruktion ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg.
Dafür bietet Advance Steel unterschiedliche Hilfsmittel an, um genau diesen Vorteil zu haben. Einen davon wollen wir uns in diesem Lineletter etwas genauer anschauen.

Advance Steel stellt im Verbindungsmanager ca. 400 Stahlbautypische Verbindungen für den Anwender bereit. Diese können dann einfach über ein Dialogfenster eingestellt und sofort im Modell kontrolliert werden.


Anhand dieses Beispielbildes kann man gut erkennen, dass es diese Anschlusssituation sicher nicht nur in diesem Modell so geben wird. Es kommt häufiger vor, dass aufgrund einer Trägerprofilgröße die Einstellungen ähnlich, wenn nicht sogar gleich sind.
Für diesen Fall lohnt sich das Abspeichern von Verbindungen.

Wie ist dabei vorzugehen?

In jedem Anschlussdialogbox gibt es unter dem Punkt Eigenschaften den Unterpunkt Tabelle. In diesem Bereich hat der Anwender den Überblick über alle für den Anschluss hinterlegte Werte. Dieser wird in vielen Fällen leer sein oder nur einen Eintrag haben. Dieser eine Eintrag namens Default sorgt dafür, dass beim Erstellen der Verbindung zumindest ein paar Anpassungen vorab gemacht werden.
Hat der Anwender also nun den Anschluss wie gewollt eingestellt, wechselt man in den Bereich Tabelle und hat dort zwei Möglichkeiten:



  • Werte übernehmen

  • Bearbeiten

Werte übernehmen
Mit Hilfe dieser Schaltfläche werden die aktuellen Eigenschaften des Anschlusses in die Datenbank übernommen.
Sobald dies betätigt wird, erscheint eine neue Zeile in der Tabelle. Diese hat aber bis jetzt keinen Namen und muss daher noch bearbeitet werden.
Aber was ist hier schon zu erkennen?
Bei Profil steht dieses mal kein %, sondern die Profilgröße in diesem Beispiel HEA300.



Dies ist für den Anwender eine wichtige Information. Die getroffenen Einstellungen in der Datenbank können entweder für eine spezifisches Profil oder als generelle Voreinstellung durch die Eingabe des % Zeichen getroffen werden.

An dieser Stelle wollen wir also die Tabelle Bearbeiten.
Nutzt man die Schaltfläche öffnet sich ein weiteres Dialogfenster, was dem Benutzer die Möglichkeit gibt die Datenbankeinträge zu verändern. Hier kann man nun einfach in die Spalte Kommentar klicken und einen Namen vergeben. Anschließend muss das Fenster mit OK geschlossen werden.



Wird dieser Anschluss nun in diesem Modell oder in irgendeinem anderen Modell genutzt, dann wird die Datenbank nach einem gespeicherten Wert abgesucht. Dabei wird die Trägergröße verglichen und somit nur für die entsprechende Größe auch dieser Anschluss genauso eingestellt. In diesem Beispiel also nur für HEA300 Profile.
Ist in dem Modell eine andere Profilegröße vorhanden und Advance Steel findet in der Datenbank dementsprechend keinen Eintrag, wird dies dem Benutzer immer in der Befehlszeile angezeigt:



Trotzdem kann der Benutzer auf die Tabelle zurückgreifen. Das bedeutet, dass einfach auf den Tabelleneintrag geklickt werden muss und sofort würden sich diese Einstellungen anpassen.



Gespeichert werden alle diese Informationen in der AstorRules.mdb Datenbank. Dies kann also leicht auf andere Benutzer übertragen werden. Bei Serverdatenbanken haben alle gleich die erstellten Verbindungen zur Verfügung.

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